Pelletsöfen

Pellet-Einzelöfen

werden hauptsächlich zur Beheizung einzelner Wohnräume eingesetzt.
Sie besitzen einen vom Brennraum abgetrennten Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen von Hand befüllt werden muss. Der Behälter ist so ausgelegt, dass der Vorrat für eine Brenndauer zwischen 8 und 100 Stunden ausreicht (abhängig vom Modell und Heizbedarf) und während des Heizbetriebes gefahrlos aufgefüllt werden kann. Bei einigen Modellen besteht die Möglichkeit des Anschlusses einer automatischen Befüllung aus einem externen Vorratslagers.





 

Die Pellets werden mittels einer Schnecke vollautomatisch aus dem Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum gefördert und elektrisch gezündet. Die Menge der eingetragenen Pellets wird hierbei durch die zuvor gewünschte Heizleistung bzw. Raumtemperatur bestimmt. Bei einigen Öfen steuert eine digital-elektronische Überwachung das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Pelletsmenge und Betriebstemperatur. Dies führt zu einem exakt aufeinander abgestimmten Verbrennungsvorgang mit geringen Emissionen und hohen Wirkungsgraden von bis zu 94%.


Ecotherm H²O





Durch den Einbau einer Wassertasche und den Anschluss an ein Heizsystem können Einzelöfen auch zu Zentralheizungen erweitert werden.
Das in der Wassertasche des Einzelofens erwärmte Wasser wird hierbei an das Heizsystem abgegeben und kann somit zur Beheizung anderer Räume sowie zur Brauchwassererwärmung genutzt werden.
Jedoch ist bei dieser Einsatzweise zu beachten das mindestens 15% der im Ofen erzeugten Wärme an den Raum abgegeben werden, in dem sich der Pelletsofen befindet.
In diesem Fall des Einsatzes als Zentrallheizungssystem Ihres Pelletsofens ist eine Kombination mit einer Solaranlage ratsam.



 

Hierbei wird der Wärmebedarf eines Gebäudes von März bis Oktober überwiegend über eine Solaranlage gedeckt. Sollte das Strahlungangebot der Sonne nicht ausreichen, schaltet sich der Pelletsofen automatisch ein. Eine witterungsgeführte Regelung und ein entsprechender Pufferspeicher bilden dabei die Schnittstelle zwischen Solaranlage und Pelletsheizung.
Der Pufferspeicher wird je nach Strahlungangebot von Sollarkollektoren bzw. Kaminofen gespeist und speichert die erzeugte Wärme sowohl für die Heizung als auch für das Brauchwasser. Die Systemregelung entscheidet anhand der Speichertemperatur, ob die Sonnenstrahlung ausreicht oder der Pelletsofen zugeschaltet werden muss.

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